Foto: Jens Schulze

Homiletisch-liturgisches Grundmodul für Diakon*innen

"Werkstatt Theologie und Sprache"

Sie starten gerade nach Ihrem Anerkennungsjahr in die Praxis als Diakon*in? Oder Sie haben bereits Berufserfahrung und möchten sich mit dem Amt der öffentlichen Verkündigung beauftragen lassen?

Diakon*innen können sich in das Amt der öffentlichen Verkündigung berufen lassen. Dafür sind drei Module in der „Werkstatt Theologie und Sprache“ zu durchlaufen. Hier bilden Sie sich theologisch, homiletisch und liturgisch weiter. Wir berücksichtigen dabei Ihre individuelle Situation und auch die jeweiligen Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Die Berufung in das Amt der öffentlichen Verkündigung, mit der die Weiterbildung abschließt, erlaubt Ihnen unter anderem die Leitung von Abendmahlsfeiern und die Leitung von Gottesdiensten, etwa Konfirmationen. Das bringt neue Freiheiten in der praktischen Arbeit! Die Weiterbildung unterstützt Sie darin, die neuen Möglichkeiten selbstbewusst auszufüllen.

Ziel
Die „Werkstatt Theologie und Sprache“ soll helfen, Ihre Sprachfähigkeit zu Glaubens- und Gottesdienstfragen zu erweitern. Wie feiere ich einen Gottesdienst und warum? Welche theologischen Fragen werden auf dem Feld der Verkündigung berührt? Was glaube ich persönlich? Theologische Einsichten werden lebendig und erhalten Ausdruck in Ihrer jeweils eigenen Sprache.

Ablauf
Die drei Seminarwochen sind über einen Zeitraum von knapp einem Jahr verteilt und beinhalten eine Mischung aus praktischen Übungen, gemeinsamem Reflektieren und theologischen Impulsen. Wir beschäftigen uns in der ersten Woche mit liturgischen Fragen rund um das Thema Gottesdienst. In Woche zwei dreht sich alles um die Predigt und den Umgang mit Bibeltexten im gottesdienstlichen Kontext. Woche drei ist von der Auseinandersetzung mit den Themen Abendmahl und Konfirmation geprägt. Liturgisches Singen und persönliche Präsenz im Gottesdienstraum sind genauso Teil der Wochen wie Schreibwerkstätten und Predigtbesprechungen. Darin werden uns Referent*innen aus unterschiedlichen Kontexten begleiten. Zwischen den Seminarwochen wird im eigenen Praxisfeld Erlerntes erprobt. Digitale Reflexionsgruppen und eine Mentoratsperson vor Ort vervollständigen das Angebot.

Wir empfehlen während der Zeit dieser Weiterbildung möglichst auf ein Projekt (bspw. im Umfang der Kinderbibelwoche) zu verzichten, da Sie die Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Weiterbildung benötigen.

Abschluss
Zum Abschluss der Weiterbildung erfolgt ein Kolloquium mit dem jeweils zuständigen Regionalbischof / der Regionalbischöfin und der Mentoratsperson zu zwei selbst geleiteten Gottesdiensten samt homiletischem Entwurf. Im Anschluss folgt die Einsegnung aller Teilnehmenden in einem feierlichen Berufungsgottesdienst für den Dienst der öffentlichen Verkündigung.

FEA-Pflicht
Bei Teilnehmenden, die sich in der FEA- Pflicht befinden, kann die FEA- Zeit nach Rücksprache mit der FEA-Leitung um ein Jahr verlängert werden. Diese Fortbildung wird nicht auf die FEA-Pflichttage angerechnet.

Hinweis für die Diakon*innen in der Aufbauausbildung und im Quereinstieg: Die Teilnahme an diesem Kurs wird auf die Aufbauausbildung/ Weiterqualifikation anerkannt. Bitte dazu Rücksprache mit Inga Rohoff halten.

Weitere Informationen, Anmeldung und Termine
Sie können sich unter folgendem Link verbindlich anmelden: https://www.formulare-e.de/f/werkstatt-theologie-und-sprache-2026-2028

Es wird eine Infoveranstaltung (z.B. zu benötigter Stundenumfang, erforderliches Vorwissen, Inhalte des Kurses etc.) im Vorfeld geben. Alle Interessierten melden sich gern schon via Anmeldeformular an und bekommen den genauen Termin (voraussichtlich im April) per Mail mitgeteilt.  

Termine der Kurswochen für den neuen Kurs
(Herbst 2026 - Frühjahr 2028):

Kurs 3, Woche 1: 30.11.-4.12.2026

Kurs 3, Woche 2: 18.1.-22.1.2027

Kurs 3, Woche 3: 30.8.-3.9.2027 

Der Berufungsgottesdienst findet im Februar 2028 statt.

Die genauen Tagungsorte werden im April bekanntgegeben.

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei Susanne Briese (Susanne.Briese@evlka.de)

Bitte sprechen Sie die Teilnahme an dieser Weiterbildung vor der Anmeldung mit Ihrer Dienstaufsicht ab.

 

 

Kontakt

Pastorin Saskia Keitel, verantwortlich für das Grundmodul, ist derzeit in Elternzeit. Sie wird vertreten von Diakonin Inga Rohoff, Leiterin des Referates für Diakoninnen und Diakone im Landeskirchenamt Hannover (inga.rohoff@evlka.de). Ab 1. April 2026 übernimmt die Vertretung Pastorin Susanne Briese (susanne.briese@evlka.de).

Teilnehmende des ersten Grundmoduls