Foto: Jens Schulze

Tagungen 2020

Hier finden Sie unser komplettes Tagungsprogramm. 50 Kurse stehen zur Wahl. Seien Sie herzlich eingeladen zum Suchen, Stöbern und Finden!

 Unser Programm für 2020 im Überblick.

Ein interdisziplinärer Diskurs. Studientag

Leitung:
PD Dr. Folkert Fendler

Referenten:
Prof. Dr. Kristian Folta-Schoofs
Prof. Dr. Michael Meyer-Blanck

Ort:
Universität HIldesheim                  

Kolleg Nr. 15

Was steuert unser Verhalten? Was prägt unser Erleben? Worin gründet unsere moralische und ethische Urteilsfähigkeit? Die kognitiven Neurowissenschaften haben zu solchen Fragen in der Vergangenheit neue spannende Erkenntnisse gewonnen: Weniger der Verstand als vielmehr Emotionen prägen uns. Weniger rationale Abwägung als vielmehr zur Gewohnheit gewordene Reiz-Reaktions-Schemata bestimmen unser Tun, unser Entscheiden und unsere Perspektive auf Absichten, Beweggründe und emotionale Zustände anderer Menschen.

Der Studientag widmet sich den Themen Ritualität und Emotionalität aus psychologischer und theologischer Perspektive. Geplant ist ein interdisziplinärer Austausch zwischen den Impulsgebern Folta-Schoofs und Meyer-Blanck sowie Masterstudierenden und Promovierenden des Instituts für Psychologie der Universität Hildesheim und Pastor*innen und Diakon*innen.

Der Studientag beginnt am Mittwoch um 11:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr.

Ein Mittagsimbiss wird gereicht.

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Ein Clownerie-Kolleg

Leitung:  
Imke Schwarz    
              
Referentinnen:
Dr. Gisela Matthiae
Elke Markman
Hiltrud Warntje

Ort:
Pastoralkolleg Niedersachsen, Loccum

Kolleg Nr. 17

Clowns und Clowninnen entdecken die Welt auf ihre Art: Sie nehmen im Kleinen das Große wahr, staunen mit Leidenschaft, gehen liebevoll mit ihren Schwächen um und finden für jede Situation eine kreative Lösung – immer in dem Glauben, dass sich alles verwandeln kann. Und niemals auf Kosten anderer. Der clowneske Blick ist so aufmerksam wie gelassen und gnädig – darin dem Blick der Rechtfertigung aus Gnade verwandt. In diesem Kolleg üben wir in Grundzügen eine clowneske Haltung ein, die auch als „zweite Naivität“ bezeichnet werden kann: Im stummen Spiel – unterstützt von allerlei Tönen und Lauten - wird der eigene Körper fokussiert, in Staunen und Selbstvergessenheit versetzt. Die Arbeit an konkreten Fällen mit Methoden des Impro-Theaters, wie es in der Clownerie üblich ist, ermutigt dazu, mit einem neuen, heiteren Blick auf sich selbst und die pastorale Praxis zu schauen.

Das Kolleg beginnt am Montag um 15.00 Uhr und endet am Freitag um 13.00 Uhr.

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Ambivalenz und Glaube

Leitung:
Christian Stasch

Referent:
Prof. Dr. (em.) Michael Klessmann

Ort:
Loccum

Kolleg Nr. 19

Eine Ehrenamtliche fordert: „Wenn schon alles so wacklig ist, dann sollten jedenfalls Sie als Pastorin fest daran glauben. Denn wenn nicht mal mehr die Hauptamtlichen …“ – Dass die Kirche sonst bald untergehe, ist wohl die Befürchtung. Klar und eindeutig, profiliert und glaubensstark sollten Pastorinnen und Pastoren daher sein. Oder? 


Michael Klessmann zeigt einen anderen Weg auf: „Warum sich in der Gegenwart Glaubensgewissheit zu Glaubensambivalenz wandeln muss.“ Er wirbt für einen differenzierteren Glaubensbegriff. Ambivalenz-Erfahrung sollte nicht als Makel betrachtet werden, der bekämpft oder überwunden werden muss, sondern als notwendige Bereicherung und kreative Fähigkeit.  
 

In diesem Kolleg werden zahlreiche Aspekte aus Klessmanns Buch „Ambivalenz und Glaube“ (2018) im Mittelpunkt stehen. Der Autor begleitet das gesamte Kolleg. An Predigten und Seelsorge-Erfahrungen der Teilnehmenden sowie an Werkstücken, die im Kurs entstehen, wird dieser entlastende Ansatz praktisch erprobt.
 

Das Kolleg beginnt am Montag um 15.00 Uhr und endet am Donnerstag um 13.00 Uhr.

 

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Improvisationstheater für den täglichen Gebrauch

Leitung:
Dietrich Hannes Eibach

Referentin:
Regina Fabian

Ort:
Evangelisches Studienseminar Hofgeismar

Kolleg Nr. 2

Die schlagfertige Antwort – nach zehn Minuten. Eine lockere, freundliche Reaktion – in der Nacht fällt sie mir ein. Alltägliche Begegnungen flexibler und spielerischer zu gestalten, dazu können Methoden aus dem Improvisationstheater genutzt werden.

Elemente aus dem Improvisationstraining taugen nicht nur für die Bühne. Sie erweitern das Repertoire der eigenen Möglichkeiten bei verschiedenen Anlässen im Pfarrberuf und in Gemeindegruppen. Sie geben Anregungen für die seelsorgliche Praxis wie auch für die Beratungsarbeit. Durch die Begleitung einer erfahrenen Trainerin kommt es immer wieder zu einem überraschenden Perspektivwechsel, in dem Sie Ihr eigenes Potential entdecken.

Für Teilnehmende aus dem Bereich des Pastoralkollegs Niedersachsen stehen drei Plätze zur Verfügung.

Das Kolleg beginnt am Mittwoch um 10.30 Uhr und endet am Freitag um 13.00 Uhr.

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Eine Werkstatt für Mut-Rituale

Leitung:
Britta Hemshorn de Sanchez

Ort:
Pastoralkolleg Ratzeburg

Kolleg Nr. 43

Gewalt ist Teil der menschlichen Geschichte. Aktuelle und vergangene, individuelle und kollektive Gewalterfahrungen lähmen, isolieren und führen oft zu neuer Gewalt.

Wie können Menschen mit Gewalterfahrungen hilfreich begleitet und unterstützt werden? Rituale können Halt bieten, um wieder zurück in die Lebendigkeit und in eine Gemeinschaft zu finden. Kirche kann ein Raum sein, in dem Zusammengehörigkeit, Heilwerden und Heiligung erfahrbar werden. So können neuer Lebensmut, Sinn und Gestaltlust wachsen.

In dieser Werkstatt entwickeln wir Mut-Rituale, Liturgien und Projekte, die in die Verbundenheit zurückführen. Inspirieren lassen wir uns von biblischen Texten und Liturgien, von Erfahrungen anderer Kulturen in der Verarbeitung von Gewalt, Trauma und Schuld und von der kreativen Kraft der Kunst. 

Inhalte und Methoden:

  • Begriffsklärungen Gewalt, Trauma, Opfer, Heilung
  • Gottes- und Menschenbilder
  • Story telling
  • Healing of memories
  • Circle of life (Joanna Macy)
  • Schreibwerkstatt
  • Ausdruckstanz / Körperarbeit

In Kooperation mit dem PTI der Nordkirche. Für Teilnehmende aus dem Bereich des Pastoralkollegs Niedersachsen stehen drei Plätze zur Verfügung.

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Treten Sie dem laufenden Meeting bei

Leitung:
PD Dr. Folkert Fendler

Weitere Termine:
16. November 2020
Leitung: Christian Stasch

11. Januar 2021
Leitung Dr. Claas Cordemann

08. Februar 2021
Leitung: Imke Schwarz
und nach Ankündigung auf unserer Homepage.

Bitte melden Sie sich für jedes Meeting separat an!

Kolleg Nr. 01

Endlich mal wieder einen theologischen Text lesen und mit anderen darüber ins Gespräch kommen – das wünschen sich viele, allein fehlt die Gelegenheit. Hier ist sie!

An zunächst vier Montagen, beginnend bereits im Oktober 2020, jeweils von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, finden theologisch-digitale Gesprächsrunden statt. Dem Gespräch liegt jeweils ein Artikel oder Essay zu einer grundsätzlichen oder aktuellen theologischen Fragestellung zugrunde, der vorbereitend bereits von allen gelesen wurde. Nach einer Kurzeinführung in den Text werden Kleingruppen mit max. fünf Gesprächspartner*innen gebildet, um am Ende Fragen oder Erkenntnis zusammenzutragen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist notwendig. FEA-Teilnehmende sind willkommen, die Teilnahme kann aber leider nicht auf die FEA-Pflicht angerechnet werden. Falls das Format nachgefragt wird, wird es weitere Termine im Verlaufe des Jahres geben.

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Ein Kolleg für Männer und Frauen

Leitung:
Dirk Schliephake

Refereten:
Stephan Rodrego
Jochen Westhof

Ort:
Michaeliskloster Hildesheim

Kolleg Nr. 44

95,0% der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in Gottesdiensten mit Kindern sind weiblich, lediglich 5,0 % männlich. Bei beruflichen Mitarbeiter*innen überwiegen ebenfalls Frauen (60,0% zu 40,0%). Und EKD-weit nehmen mehr Mädchen als Jungen im Alter zwischen 5 und 11 Jahren an gottesdienstlichen Angeboten teil.

Wir fragen uns: Wo bleiben die Jungen und Männer in der Kirche mit Kindern? Was bedeutet ihr Fehlen für das spätere Kirchenverhältnis? Spielen tradierte gesellschaftliche Bilder/Klischees von Jungen und Mädchen bzw. von Kirche/Gottesdienst eine Rolle?

Was sagt die noch relativ junge Jungenforschung? Glauben Jungen und Männer anders? Haben sich evangelische Väter aus der religiösen Begleitung von Kindern in Deutschland verabschiedet? Welche Jungen- bzw. Männerbilder der Bibel und in medial inszenierten Stories brauchen Jungen als Vorbilder?

Gemeinsam mit Kindergottesdienst-Experten aus der Nordkirche entwickeln wir neue Perspektiven für Gottesdienste, die Jungen (und Mädchen) heute und künftig begeistern.

Eine Kooperation mit dem Arbeitsbereich Kindergottesdienst im Michaeliskloster Hildesheim.

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Berufsbiographische Vergewisserung auf dem Wege

Leitung:
PD Dr. Folkert Fendler
Claudia Panhorst

Ort:
Haus Germania, Wangerooge

Kolleg Nr. 45

„Der Pfarrberuf ist der schönste der Welt.“ – „Der Pfarrberuf ist der schwierigste der Welt.“ Zwischen diesen Sätzen bewegt sich, wie Pastorinnen und Pastoren ihren Beruf einschätzen. Wer schon länger in ihm unterwegs ist, wird wohl beides schon gesagt haben, denn ambivalente Erfahrungen gehören zu diesem Beruf: gelobt im Kirchenvorstand, kritisiert nach dem Gottesdienst, fröhlich und glaubensgewiss, ausgepowert, motiviert vor der Konfigruppe, euphorisiert und workoholisiert.

Das berufsbiographisch orientierte Kolleg bietet die Chance, für zehn Tage aus dem beruflichen Alltag herauszutreten, sich geistlich zu vergewissern und neue Impulse und Orientierung für den weiteren beruflichen Weg zu bekommen. Der Kurs wird bestimmt sein von Bibelarbeiten, kollegialer Beratung, Austausch über pastoraltheologische Themen, Andachten und Freiräumen für das eigene Nachdenken, Lesen, Sich-Bewegen.

Das Kolleg richtet sich an Pastor*innen, deren Ordination mindestens zehn Jahre zurückliegt und die noch mindestens zehn Berufsjahre vor sich haben. Es beginnt am Mittwoch und endet am Freitag der Folgewoche. Die Uhrzeiten werden bekannt gegeben, sobald der Tideplan vorliegt.

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Treffen der Kirchenkreis- bzw. Propsteibeauftragten

Leitung:
Christian Stasch
Imke Schwarz

Ort:
Pastoralkolleg Niedersachsen, Loccum

Kolleg Nr. 46

Einmal im Jahr kommen Interessierte an der Pfarrer*innen- und Diakon*innenfortbildung in Loccum zusammen, um gemeinsam mit der Studienleitung des Pastoralkollegs Fragen des Profils, der Organisation und der inhaltlichen Ausrichtung zu diskutieren. Neben exemplarischer Themenentwicklung steht in der Regel ein aktueller Arbeitsschwerpunkt im Mittelpunkt, der einige Monate vorher festgelegt wird.

Eine offene Anmeldung zu diesem Kolleg ist zwar nicht möglich. Denn der Teilnehmerkreis des Netzwerks besteht aus Vertretern der Kirchenkreis- bzw. Propsteikonvente, die durch ihren Konvent für die Beratung des Pastoralkollegs eigens beauftragt wurden. Wer bisher schon zu diesem Kreis gehörte, erhält eine persönliche Einladung zu diesem Netzwerktreffen. Da aber viele Propsteien und Konvente bisher nicht vertreten sind, laden wir auf diesem Wege interessierte Personen ein, sich ein entsprechendes Mandat ihres Konventes zu holen und sich beim Pastoralkolleg zu melden.

Das Kolleg beginnt am Donnerstag um 11.00 Uhr und endet am Freitag um 14.00 Uhr.

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Kirchliche Apps für die Arbeit in Schule und Gemeinde

Leitung:
Dr. Simone Liedtke
Imke Schwarz

Ort:
Pastoralkolleg Niedersachsen, Loccum

Kolleg Nr. 47

„Wann fährt der Bus?“ „Was läuft heute im Kino?“ „Wie viele Schritte bin ich heute schon gegangen?“ „Kein Problem, ich schau mal in die App!“ Apps sind unsere täglichen Begleiter geworden. Die kleinen Programme fürs Smartphone bieten schnellen und handlichen Service, Information und Unterhaltung. Auch im kirchlichen Kontext haben die Apps Einzug gehalten. In diesem Kolleg stellen wir Apps vor, die in der Gemeindearbeit und im Religionsunterricht eingesetzt werden können. Von der „Kirchenjahresapp“ der VELKD über die  KonApp für die Konfirmandenarbeit bis zu medienpädagogischen Apps. Die Teilnehmenden bekommen die Gelegenheit, sich mit den Anwendungen vertraut zu machen und damit Bausteine für die eigene Arbeit zu gestalten.

Das Kolleg beginnt am Montag um 15.00 Uhr und endet am Mittwoch um 13.00 Uhr.

Eine Kooperation mit Religionspädagogischen Institut Loccum.

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Leitung:
Christian Stasch

Referent*in:
Sandra Deike
Manfred Büsing

Ort:
Pastoralkolleg Niedersachsen, Loccum

Kolleg Nr. 48

Enttäuschung, Elend, Einsamkeit, aber auch Wohlgefühl und Lust – all das ist dem Tango Argentino in die Wiege gelegt.

In diesem experimentellen Kolleg geht es um Improvisation und einfache Schrittfolgen, Achtsamkeit für das Gegenüber, Führen und geführt werden, kaum merkbare und doch wirksame Impulse - und dabei um das Miteinander von Melancholie und Eleganz. Dem werden biblische und theologische Impulse u.a. zu Trauer und Trauerbewältigung an die Seite gestellt. Die eigene Gemeinde-, Gottesdienst- und Seelsorgepraxis kommt so ins Spiel.

Getanzt wird in immer wieder neuen Konstellationen (allein/zu zweit/in der Gruppe), Teilnahme ist also für jeden und jede individuell möglich. Vorerfahrung ist nicht erforderlich – vielmehr die Bereitschaft, sich auf Bewegt-Bewegendes einzulassen.

Das Kolleg beginnt am Mittwoch um 15.00 Uhr und endet am Freitag um 13.00 Uhr.

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Predigen in der Advents- und Weihnachtszeit

Leitung:
Christian Stasch

Ort:
Pastoralkolleg Niedersachsen, Loccum

Kolleg Nr. 49

Advent, Weihnachten, Jahreswechsel – wir feiern das nicht zum ersten Mal, wir sind mit den Bräuchen und Bibeltexten vertraut. Auch die Gottesdienstgemeinde weiß in etwa, was sie erwartet. Macht das die Predigtaufgabe leichter? Eine Hitliste abgedroschener Predigt-Elemente lässt sich im Internet unter „bullshit-bingo-weihnachtspredigt“ finden und zeigt: Es ist durchaus schwer, das Alte so zu sagen, dass es neu und frisch und heute wird.

Dabei will diese Gottesdienst- und Predigtwerkstatt behilflich sein. Homiletische Impulse dienen der Erarbeitung von Predigten für Advent, Weihnachten und Jahreswechsel. In Kleingruppen stellen die Teilnehmenden ihre Predigtskizzen vor. Das gemeinsame Singen von alten und neuen Advents- und Weihnachtsliedern und der Austausch von erprobten Ideen kommen hinzu, zum innerlichen Ankommen im Advent.


Ziel ist es, am Ende drei Predigten oder Predigtskizzen im Gepäck zu haben und terminlich entlasteter in die Adventszeit gehen zu können.

Das Kolleg beginnt am Montag um 15.00 Uhr und endet am Freitag um 13.00 Uhr.

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Treten Sie dem laufenden Meeting bei

Leitung: Christian Stasch

Weitere Termine:
11. Januar 2021
Leitung Dr. Claas Cordemann

08. Februar 2021
Leitung: Imke Schwarz
und nach Ankündigung auf unserer Homepage.

Bitte melden Sie sich für jedes Meeting separat an!

Kolleg Nr. 01

Endlich mal wieder einen theologischen Text lesen und mit anderen darüber ins Gespräch kommen – das wünschen sich viele, allein fehlt die Gelegenheit. Hier ist sie!

An zunächst vier Montagen, beginnend bereits im Oktober 2020, jeweils von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, finden theologisch-digitale Gesprächsrunden statt. Dem Gespräch liegt jeweils ein Artikel oder Essay zu einer grundsätzlichen oder aktuellen theologischen Fragestellung zugrunde, der vorbereitend bereits von allen gelesen wurde. Nach einer Kurzeinführung in den Text werden Kleingruppen mit max. fünf Gesprächspartner*innen gebildet, um am Ende Fragen oder Erkenntnis zusammenzutragen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist notwendig. FEA-Teilnehmende sind willkommen, die Teilnahme kann aber leider nicht auf die FEA-Pflicht angerechnet werden. Falls das Format nachgefragt wird, wird es weitere Termine im Verlaufe des Jahres geben.

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Ist die Sünde noch zu retten?

Leitung:
Christian Egts
Dr. Thomas Ehlert

Referent:
Prof. Dr. Christian Möller

Ort:
Haus Germania, Wangerooge

Kolleg Nr. 50

Der Begriff „Sünde“ sagt vielen Menschen heute nicht mehr viel. Er führt zu Missverständnissen. Zwischen seiner Banalisierung, Moralisierung oder einer völlig "negativen Perspektivierung des Menschen und der Welt" (Isolde Karle) sieht sich manch Predigerin und Prediger auf verlorenem Posten.

Der Theologe Klaas Huizing fordert in seinem gleichnamigen Buch: "Schluss mit Sünde", dass der Begriff im Horizont der "Scham" neu gedacht werden solle. Ob dieser Vorschlag mit Luthers Forderung verbunden werden kann, wir Menschen müssten "große, starke, kräftige, fröhliche Sünder werden", ist eine von vielen Fragen, die sich stellen.

In dieser Woche soll mit Blick auf Bibel, Kirchengeschichte, Systematik und Homiletik ein tragfähiger Sündenbegriff erarbeitet werden.

Der Tagesablauf wird geprägt von Morgen- und Abendandachten, von Textarbeit am Vormittag und homiletischen Annäherungen am Nachmittag. Abends wird die Möglichkeit eröffnet, eigene Gedanken oder Forschungen zum Seminarthema (aber auch zu anderen Themen) vorzutragen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Das Kolleg findet von Montag bis Samstag statt. Die Zeiten werden später bekannt gegeben.

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