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Montag, 27. Februar 2017

Interreligiöse Fahrschule II: Muslime und Jesiden - Ein Kolleg in drei Modulen

27.02.2017 - 02.03.2017

Beginn: 15:00

Ende: 13:15

Leitung:
Prof. Dr. Wolfgang Reinbold
Christian Stasch

Ort: Pastoralkolleg Niedersachsen, Loccum

Kursnummer: 06


In einer pluralistischen Gesellschaft und ebenso in der Kirche geht vernünftigerweise kein Weg daran vorbei, sich über das Verbindende und Trennende der Religionen zu verständigen. Das interreligiöse Gespräch beinhaltet die Wahrnehmung des anderen sowie die Überprüfung und neue Bewusstwerdung des eigenen Glaubenssystems. Es dient auch der Verantwortung für Religionsfrieden und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten. Nicht umsonst ist „Reformation und Toleranz“ eines der großen Themen der Reformationsdekade.

Dieses Modul II knüpft an den ersten Teil insofern an, als weitere Richtungen und Gruppierungen des Islams und die Jesiden im Mittelpunkt stehen werden. Arbeit an Texten, Vorträge und persönliche Begegnungen (z.T. als Exkursion) wechseln einander in bewährter Form ab.

Auch wer am Modul I nicht teilgenommen hat, kann sich gern anmelden.

Montag, 27. Februar 2017

„Sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?“ - Vorösterliches Pastoralkolleg ausgebucht!!

27.02.2017 - 03.03.2017

Beginn: 18:00

Ende: 11:00

Leitung:
Irene Sonnabend

Ort: Haus der Stille, Kloster Drübeck

Kursnummer: 07


Dieses Pastoralkolleg im „Haus der Stille“ lädt dazu ein, mit dem Ostergeschehen tief und in Ruhe in inneren Kontakt zu kommen.

Dazu dienen das gemeinsame Gespräch über der Bibel, einige sprachliche und theologische Impulse zu den biblischen Ostertexten sowie die Vertiefung der Texte auf verschiedenen Meditationswegen.

Die Nachmittage sind persönliche Resonanzzeit und können in erholsamem Schweigen oder beim Wandern durch die Harzwälder bei Drübeck verbracht werden.

Der letzte Tag des Pastoralkollegs ist als Schreibwerkstatt konzipiert, so dass, wer möchte, schon etwas für die österlichen Predigtdienste mit nach Hause nehmen kann.

Die Gebetszeiten in der Klosterkirche geben diesen Tagen ihren Rhythmus.

Montag, 6. März 2017

Körper und Spiritualität - Einführung in die Körperorientierte Seelsorge AUSGEBUCHT!

06.03.2017 - 10.03.2017

Beginn: 15:00

Ende: 13:15

Leitung:
Dr. Irmhild Liebau-Bender
Martina Rambusch-Nowak

Ort: Ev. Bildungshaus Rastede

Kursnummer: 09


Der Ansatz der Körperorientierten Seelsorge basiert auf dem Grundverständnis der Einheit des Menschen aus Körper, Seele und Geist und arbeitet auch körperorientiert. Ziel ist es dabei, das eigene Seelsorgeverständnis um die Körperorientierung zu erweitern und die seelsorglichen Fähigkeiten durch Körperwahrnehmung zu vertiefen.

Inhaltliche Schwerpunkte: Körperorientiertes Arbeiten, Vermittlung der Grundprinzipien Erdung, Atmung, Haltung, Bewegung und Ausdruck als körperliche Wahrnehmungskriterien in der seelsorglichen Arbeit; Spiritualität und Körper.

Methodisch wird mit Körperübungen auf der Basis der Bioenergetischen Analyse, einem tiefenpsychologisch fundierten, körperorientierten Verfahren gearbeitet. Dieser Ansatz wurde modifiziert in die seelsorgliche Arbeit integriert und weiterentwickelt zur „körperorientierten Seelsorge“, in der es um diese Ganzheit des Menschen als Geschöpf Gottes geht. Durch vielfältige körperliche Übungen zu Erdung, Atmung, Bewegung, Ausdruck und durch innere Arbeit zur Selbsterfahrung, Gespräch, Theorie-Inputs werden wir auf die Spur gehen nach unserer eigenen Spiritualität im Körper. Eigene mitgebrachte Themen, Fragen, Fallbeispiele aus der seelsorglichen und spirituellen Arbeit können bearbeitet werden.

Montag, 6. März 2017

Hier staht wie nu - wi köönt nich anners! „Öffentliche Theologie“ und christliches Handeln

06.03.2017 - 10.03.2017

Beginn: 15:00

Ende: 13:15

Leitung:         
Dr. Folkert Fendler
Walter Scheller
NN

Ort: Pastoralkolleg Niedersachsen, Loccum

Kursnummer: 08


Die plattdeutsche Tagung im Pastoralkolleg beschäftigt sich mit der Situation der Kirche in unserer veränderten Gesellschaft und der Rolle von „Plattdüütsch in de Kark“ in diesem Gesamtgefüge. Es geht um unseren Glauben, um unsere Verantwortung in der Gesellschaft, um Reaktionen auf politische Herausforderungen und um engagiertes und veränderndes Predigen „up Platt“.

Dabei sollen vor allem die Fragestellungen der „öffentlichen Theologie“ eine Rolle spielen, die wichtige Inhalte der christlichen Überlieferung so zur Geltung bringen möchte, dass sie in der heutigen pluralistischen Öffentlichkeit verstanden werden können. Das Doppelgebot der Liebe oder das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg sind beispielsweise immer noch relevant für gegenwärtige Fragen etwa nach sozialer Gerechtigkeit.

Wer etwas weniger Zeit hat: Die Tagung wird auch als „Kurzseminar“ von Dienstag bis Donnerstag angeboten. Das Programm ist so konzipiert, dass man auch von diesen mittleren Tagen profitiert.

Die Tagung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche plattdeutsche Prediger und Predigerinnen und an die, die an der Arbeit von „Plattdüütsch in de Kark“ interessiert sind.

Montag, 20. März 2017

Psalmen - sprechen, singen, beten, auslegen

20.03.2017 - 23.03.2017

Beginn: 15:00

Ende: 13:15

Leitung:
Dr. Folkert Fendler

Referent, Referentin:
Prof. Dr. Klara Butting
Michael Merkel

Ort: Pastoralkolleg Niedersachsen

Kursnummer: 12


Psalmen haben ihren festen Platz im christlichen Gottesdienst aller Konfessionen – in verschiedener Gestalt und in unterschiedlichem Umfang. Das Evangelische Gesangbuch bietet neben ausgewählten, zum gemeinsamen Sprechen bearbeiteten Psalmen zahlreiche Psalmlieder, die zu den besonders beliebten Gesängen zählen. Psalmenübersetzungen und -nachdichtungen werden als Gebete im Gottesdienst verwendet. Selten werden im lutherischen Gottesdienst Psalmen liturgisch gesungen, können so ihre meditative Kraft nur wenig entfalten. Überhaupt reduziert sich das liturgische Singen meist auf wenige kurze Wendungen.

Im Kolleg wollen wir den Reichtum liturgischen Singens neu entdecken und das Singen von Psalmen einüben.

Die neue Perikopenordnung schlägt sieben Psalmen als Predigttexte vor. Die Auslegung von Psalmtexten nötigt zu einer Beschäftigung mit der Theologie des Psalters. Dafür soll neben dem gemeinsamen Singen und dem individuellen Meditieren von Psalmen Raum sein.

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